"Schöne Woche noch", sagte der Klassenlehrer, als er mit unseren Sprösslingen Richtung Bahnsteig verschwand. Die Fahrt ins Schullandheim war lange bis ins Detail geplant, das Geld überwiesen, die Checkliste fürs Kofferpacken abgearbeitet - freute man sich auf die fünf kinderlosen Tage oder war es eher ein 'Hoffentlich-passiert-nichts'-Gefühl?
Auf jeden Fall klingelte das mütterliche Handy gleich am ersten Abend: "Hast du bei mir angerufen?" "Nein, wir hatten doch am Sonntag die Nummer ausprobiert." "Ach so, na dann tschüs." "Halt, nicht so schnell. Wie geht es euch? Wie war die Fahrt?" "Gut. Ich lege auf, die Kosten, du weißt schon ..." - und weg war das Gespräch.
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