Schon mal eine Katze gesehen, die sich als Wachhund verkleidet? Nicht wirklich?
Es sind die kleinen Freuden, wenn morgens eine Katze um deine Beine streicht, du genau weißt, sie tut es nur, weil sie Futter möchte - und dann vielleicht doch nicht nur deshalb ... Sie mag dich, du bist ihr vertraut und bedankt sich regelmäßig bei dir mit einem Schmusestündchen ...
Nein, jetzt im Ernst. Du hättest dir auch einen Hund zulegen können. Doch etwas hat dich fasziniert, diese Unabhängigkeit, der Stolz, das Sich-selbst-versorgen-Können, das die Katze von einem Hund unterscheidet. Andererseits kann man mit einem Hund spazieren gehen - mit einer Katze nicht? Alles schon erlebt, die Katze, die nach einem einstündigen Spaziergang mit wunden Füßen auf ihrem Lieblingsplatz liegt, da die Spazierwege heutzutage natürlich geteert sind und sie zarten Katzenpfötchen nicht dafür geeignet sind. Sie hätte ja zu Hause bleiben können ...
Aber die Katze an sich ist neugierig. Ein neuer Gegenstand im Haus zieht sie magisch an. Wollte man eine Katze fangen, müsste man nur einen Karton, einen Korb, eine Kiste in ihr Revier stellen und sie würde nicht widerstehen können ...
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