Sonntag, 26. Dezember 2010

Ein Stück Berlin in Washington

"Wie haben die das Teil wohl nach Washington gebracht?" Diese Frage drängt sich mir auf, als ich im Nationalmuseum im Washington vor dem Stückchen Berliner Mauer stehe.

Vom Weißen Haus ist es nur ein Katzensprung zur "National Mall", wie sich der Bereich nennt, an dem sich fast alle Museen der amerikanische Hauptstadt befinden. Es gibt ein Museum für Nationalgeschichte, für Naturgeschichte, ein Indianermuseum, das Hirschhornmuseum mit dem Skulpturengarten (Henry Moore, Giacometti, Miró und alles, was das Herz begehrt). Jetzt habe ich auch ein Foto mit den blauen Werken von Yves Klein, heimlich gemacht. (Ich kann nichts dafür, die Dame am Eingang hatte mit gesagt, dass fotografieren erlaubt sei. Nur anscheinend nicht in den Sonderaustellungen, wie mir der Aufseher dort versicherte ... Tut mir leid.)

Bei meinem nächsten Besuch dort - und ich werde sicher wieder kommen - werde ich mir auf jeden Fall eine City-Tour im Segway gönnen, diesem Gefährt auf zwei Rädern, auf dem man stehend größere Distanzen mühelos zurücklegt.
Ich bin gespannt, wofür oder wogegen dann demonstriert wird ...


Der Stadtteil Georgetown ist übrigens auch einen Besuch wert, bei Tag oder auch am Abend. Nadine und ich sollten 10 Dollar Eintritt für die Jazzkneipe bezahlen, kamen dann aber mit einem Lächeln rein. Die Band dort (und wir hörten das auch von anderen Live-Auftritten) bekommen keine Gage und spielen auf eigenes Risiko. Sie lassen einen Topf herumgehen und sind abhängig von der Gunst des Publikums ... und natürlich von der Qualität ihrer Musik.

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